Glastür-Kühlschränke verbinden gekühlten Stauraum mit einem von außen einsehbaren Innenraum. Dadurch kann der Inhalt kontrolliert beziehungsweise präsentiert werden, ohne die Tür für einen ersten Überblick zu öffnen. Je nach Ausführung kommen solche Geräte beispielsweise in Restaurants, Hotels, Bars, Cafés, Imbissbetrieben, Verkaufsbereichen, Kantinen und weiteren gewerblichen Anwendungen zum Einsatz.
Die Kategorie umfasst unterschiedliche Gerätearten: klassische Lagerkühlschränke mit Glastür, Getränkekühlschränke, Displaykühlschränke sowie spezielle Glastür-Tiefkühlschränke. Auch kompakte Modelle und größere ein- oder mehrtürige Ausführungen stehen je nach Sortiment zur Verfügung.
Für die Auswahl sollte deshalb nicht allein die Glastür entscheidend sein. Wichtig sind vor allem der benötigte Temperaturbereich, die Art der einzulagernden Produkte, Nutzinhalt, Innenaufteilung, Türkonzept, Geräteabmessungen und die Bedingungen am vorgesehenen Aufstellort.
Bei einem Glastür-Kühlschrank ist mindestens ein Türbereich transparent ausgeführt. Der Innenraum bleibt dadurch sichtbar, während das Gerät geschlossen ist.
Diese Bauform kann sowohl bei Kühlschränken für positive Temperaturbereiche als auch bei dafür vorgesehenen Tiefkühlgeräten eingesetzt werden. Die Glastür sagt daher allein nichts darüber aus, ob ein Gerät für Getränke, Lebensmittel, Verkaufsware oder Tiefkühlprodukte bestimmt ist.
Maßgeblich bleiben immer Temperaturbereich und Herstellerangaben des konkreten Geräts.
Ein großer Einsatzbereich sind Flaschen, Dosen und andere dafür vorgesehene Getränkegebinde. Durch die transparente Tür lässt sich der Bestand von außen einsehen, was beispielsweise hinter einer Theke, in Verkaufsbereichen oder bei Selbstbedienungskonzepten relevant sein kann.
Bei einem Getränkekühlschrank sollten insbesondere Innenhöhe, Rostabstände und nutzbare Stellflächen geprüft werden. Das nominelle Volumen allein sagt nicht aus, wie viele Flaschen oder Dosen einer bestimmten Größe tatsächlich untergebracht werden können.
Auch die vorgesehene Lagertemperatur sollte zum jeweiligen Getränkeangebot passen.
Nicht jeder Glastür-Kühlschrank ist ausschließlich ein Getränkekühlschrank. Auch professionelle Lagerkühlschränke können mit einer Glastür ausgestattet sein.
Solche Geräte verbinden einen klassischen gekühlten Lagerraum mit Sicht auf den Innenbereich. Je nach Konstruktion können Roste, GN-orientierte Einschübe oder andere Auflagesysteme vorhanden sein.
Wer Lebensmittel oder vorbereitete Zutaten lagern möchte, sollte insbesondere Temperaturbereich, Innenraummaße und die dafür vorgesehenen Einschubformate prüfen.
Auch im Tiefkühlbereich gibt es Geräte mit transparenter Tür. Diese arbeiten in deutlich niedrigeren Temperaturbereichen als klassische Normalkühlgeräte.
Ein Glastür-Tiefkühlschrank sollte daher nicht mit einem normalen Getränkekühlschrank oder Lagerkühlschrank verwechselt werden. Für tiefgekühlte Ware ist ausschließlich ein entsprechend dafür ausgelegtes Gerät zu verwenden.
Temperaturbereich, Klimaklasse und weitere technische Daten sollten vor der Bestellung mit der vorgesehenen Nutzung abgeglichen werden.
Je nach Temperaturbereich, Warenart und Einsatzort kann eine andere Kühlschrankkategorie besser zum Betrieb passen.
Bei der Auswahl steht zuerst der benötigte Kühlbereich im Vordergrund, anschließend können Türart, Größe und Innenausstattung verglichen werden.
Glastür-Kühlschränke sind sowohl für Normalkühlung als auch in speziellen Tiefkühlausführungen erhältlich. Die Geräte unterscheiden sich dabei deutlich hinsichtlich Temperaturbereich und technischer Konstruktion.
Für die Auswahl sollte deshalb zuerst geklärt werden, bei welcher Temperatur die vorgesehenen Produkte gelagert werden müssen.
Ein großer Innenraum oder eine bestimmte Türbauform kann einen unpassenden Temperaturbereich nicht ausgleichen.
Je nach Geräteart werden unterschiedliche Temperaturbereiche angeboten. Bei Getränken und gekühlten Lebensmitteln liegen die Anforderungen anders als bei Tiefkühlware.
Der ausgewiesene Temperaturbereich sollte immer mit den Vorgaben für die tatsächlich einzulagernden Produkte abgeglichen werden.
Eine möglichst große Temperaturspanne ist dabei kein eigenständiges Qualitätsmerkmal. Entscheidend ist, dass das Gerät den benötigten Arbeitsbereich abdeckt.
Eintürige Modelle stehen in vielen Größen zur Verfügung – vom kompakteren Gerät bis zum hohen gewerblichen Kühlschrank mit entsprechend großem Innenraum.
Bei der Planung sollte nicht nur die Gerätebreite berücksichtigt werden. Auch der Öffnungsbereich der Tür und der benötigte Bewegungsraum vor dem Kühlschrank spielen eine Rolle.
Zusätzlich sollte geprüft werden, ob der Türanschlag fest vorgegeben oder beim jeweiligen Modell wechselbar ist.
Bei größeren Geräten kann der gekühlte Innenraum über zwei Glastüren zugänglich sein. Solche Modelle stehen in unterschiedlichen Breiten und Innenraumkonzepten zur Verfügung.
Für die Auswahl sind neben der Türanzahl insbesondere Nutzinhalt, Innenmaße und Aufteilung relevant.
Zwei ähnlich breite Geräte können aufgrund unterschiedlicher Innenraumkonstruktionen verschiedene Lagerkapazitäten besitzen.
Für größere Präsentations- beziehungsweise Lagerflächen stehen auch mehrtürige Geräte zur Verfügung. Sie können beispielsweise in Verkaufsbereichen oder für entsprechend große Getränkebestände eingesetzt werden.
Mit zunehmender Gerätebreite sollten Stellfläche, Einbringweg und der Platz vor dem Gerät besonders sorgfältig geprüft werden.
Die Anzahl der Türen allein erlaubt keine Aussage darüber, welche Warenmenge tatsächlich untergebracht werden kann.
Glastür-Kühlschränke können je nach Konstruktion mit Drehtüren beziehungsweise Schwingtüren oder mit Schiebetüren ausgeführt sein.
Drehtüren öffnen nach außen und benötigen entsprechend freien Raum vor dem Gerät. Bei der Aufstellplanung sollte der Öffnungsradius berücksichtigt werden.
Schiebetüren bewegen sich seitlich innerhalb der vorgesehenen Führung und benötigen dadurch keinen vergleichbaren Schwenkbereich vor dem Gerät.
Welche Türbauform besser zum Betrieb passt, hängt von Aufstellort, Arbeitsablauf und Gerät ab. Beide Varianten sollten anhand des konkreten Einsatzbereichs beurteilt werden.
Einzelne Display- und Getränkekühlschränke verfügen oberhalb des gekühlten Innenraums über ein separates Display beziehungsweise einen Leuchtkasten.
Diese Bauform kann beispielsweise in Verkaufsbereichen eingesetzt werden. Ob und wie eine entsprechende Fläche individuell gestaltet werden kann, ist jedoch produktspezifisch.
Ein Display gehört nicht grundsätzlich zur Ausstattung eines Glastür-Kühlschranks.
Viele Geräte verfügen über eine Innenbeleuchtung, damit der Inhalt hinter der transparenten Tür sichtbar bleibt. Je nach Modell kann beispielsweise LED-Technik eingesetzt werden.
Position, Schaltung und Umfang der Beleuchtung unterscheiden sich jedoch zwischen den Geräten.
Wer eine bestimmte Beleuchtung benötigt, sollte diese Ausstattung deshalb in den Produktdaten prüfen.
Die Glastür eines Kühlgeräts ist Teil der thermischen Gerätekonstruktion. Je nach Modell können unterschiedliche Verglasungsarten und Türrahmen zum Einsatz kommen.
Einzelne Geräte besitzen beispielsweise Mehrfachverglasung oder zusätzliche technische Komponenten im Türbereich. Diese Ausstattungsmerkmale sind jedoch nicht bei jedem Glastür-Kühlschrank identisch.
Die konkrete Ausführung sollte daher anhand der Produktdaten verglichen werden, anstatt aus der allgemeinen Bezeichnung „Glastür“ bestimmte Isoliereigenschaften abzuleiten.
Ob sich an einer Glastür unter bestimmten Bedingungen Kondensat bildet, kann von Gerätekonstruktion, Umgebungstemperatur, Luftfeuchtigkeit und Betriebsbedingungen abhängen.
Einzelne Geräte können technische Maßnahmen zur Unterstützung im Tür- beziehungsweise Rahmenbereich besitzen. Solche Funktionen dürfen jedoch nicht grundsätzlich für alle Modelle vorausgesetzt werden.
Gerade bei warmen oder feuchten Aufstellbereichen sollten deshalb die vom Hersteller angegebenen Einsatzbedingungen berücksichtigt werden.
Viele gewerbliche Glastür-Kühlschränke arbeiten mit Umluftkühlung. Dabei bewegt ein Ventilator die gekühlte Luft innerhalb des Innenraums.
Die vorgesehenen Luftwege sollten bei der Beladung nicht blockiert werden. Abstände und maximal zulässige Beladung richten sich nach Gerät und Herstellerangaben.
Auch bei einer Umluftkühlung sollte nicht pauschal von einer vollständig identischen Temperatur an jeder Stelle im Innenraum ausgegangen werden.
Bei statisch gekühlten Geräten erfolgt die Luftbewegung überwiegend ohne aktive Ventilatorumwälzung. Dadurch können sich innerhalb des Innenraums unterschiedliche Temperaturbereiche ergeben.
Welche Kühltechnik für die vorgesehene Ware geeignet ist, hängt vom konkreten Gerät und dem jeweiligen Lagerzweck ab.
Bei Glastür-Kühlschränken können sowohl Brutto- als auch Netto- beziehungsweise Nutzvolumen angegeben werden.
Der theoretische Gesamtinnenraum und die praktisch nutzbare Lagerfläche können sich unterscheiden. Luftkanäle, Verdampfer, Roste und weitere Bauteile benötigen Platz innerhalb des Geräts.
Wenn ein Nutzinhalt ausgewiesen wird, ist dieser für die praktische Kapazitätsplanung häufig aussagekräftiger als der reine Bruttowert.
Für begrenzte Stellflächen stehen kompaktere Modelle zur Verfügung. Sie können beispielsweise in kleineren Verkaufs-, Theken- oder Lagerbereichen eingesetzt werden.
Die geringere Außenbreite sollte jedoch nicht das einzige Auswahlkriterium sein. Innenmaße, Nutzvolumen und Türöffnung müssen ebenfalls zum geplanten Einsatz passen.
Schmalere Geräte können interessant sein, wenn nur begrenzte Breite zur Verfügung steht, gleichzeitig aber ein hoher vertikaler Innenraum genutzt werden soll.
Vor der Auswahl sollte geprüft werden, welche Flaschen, Behälter oder Produkte aufgrund der Innenbreite tatsächlich eingestellt werden können.
Für entsprechend größere Lager- oder Präsentationsmengen stehen breite und mehrtürige Modelle zur Verfügung.
Bei diesen Geräten sollten neben der Kapazität besonders Stellfläche, Transportweg zum Aufstellort und elektrische Anschlussdaten berücksichtigt werden.
Ein größeres Gerät ist nur dann sinnvoll, wenn der zusätzliche Innenraum zum tatsächlichen Warenbestand und Betriebsablauf passt.
Viele gewerbliche Glastür-Kühlschränke werden mit 230-V-Anschluss angeboten. Abhängig vom Modell können sie steckerfertig ausgeführt sein.
Die Spannungsangabe allein reicht jedoch nicht zur vollständigen Beurteilung des Anschlusses aus. Anschlussleistung und Herstellerangaben des konkreten Geräts sind zusätzlich zu berücksichtigen.
Wer Getränke lagert, sollte insbesondere die konkrete Innenraumaufteilung betrachten. Flaschen verschiedener Größen stellen andere Anforderungen an Rostabstände als Dosen oder kleinere Gebinde.
Hersteller können Kapazitätsangaben für bestimmte Flaschengrößen ausweisen. Solche Werte sind nur für die jeweils zugrunde gelegte Bestückung aussagekräftig.
Eine allgemeine Literangabe lässt sich deshalb nicht direkt in eine bestimmte Flaschenzahl umrechnen.
Einzelne professionelle Geräte sind für Gastronormformate ausgelegt. Dies kann beispielsweise bei Lagerkühlschränken mit Glastür relevant sein, die in der Küche und nicht ausschließlich für Getränke verwendet werden.
Welche GN-Formate und Behältertiefen tatsächlich eingesetzt werden können, muss anhand der Innenmaße und Auflagen des jeweiligen Geräts geprüft werden.
Die Begriffe überschneiden sich, beschreiben aber nicht exakt dasselbe.
Glastür-Kühlschrank bezeichnet zunächst einen Kühlschrank mit transparenter Tür und kann unterschiedliche Kühl- und Lageraufgaben erfüllen.
Getränkekühlschrank beschreibt dagegen stärker den Einsatzzweck. Er ist für entsprechende Getränkegebinde vorgesehen und besitzt häufig eine Glastür, muss aber anhand seiner konkreten Konstruktion beurteilt werden.
Wer ausschließlich Flaschen und Dosen lagern möchte, kann daher gezielt die Getränkekühlschränke vergleichen.
Ein klassischer Lagerkühlschrank besitzt häufig eine Volltür und ist auf die Bevorratung in Küche oder Lagerbereich ausgerichtet.
Ein Glastür-Lagerkühlschrank kann eine ähnliche Lagerfunktion erfüllen, ermöglicht zusätzlich aber den Blick in den Innenraum.
Welche Variante besser passt, richtet sich danach, ob die Sichtbarkeit des Inhalts im jeweiligen Arbeitsbereich benötigt wird.
Glastür-Kühlschränke sind typischerweise schrankförmige Kühlgeräte, bei denen der Zugriff über eine oder mehrere transparente Türen erfolgt.
Kühlvitrinen können dagegen stärker auf die Präsentation von Waren aus mehreren Blickrichtungen beziehungsweise auf eine andere Warenzugänglichkeit ausgerichtet sein.
Die Grenzen können sich bei einzelnen Produktbauformen überschneiden. Deshalb sollte die konkrete Konstruktion des Geräts und nicht allein die Produktbezeichnung betrachtet werden.
Barkühler sind häufig auf niedrigere Gerätehöhen beziehungsweise den Einbau hinter oder unter einer Theke ausgelegt. Viele dieser Geräte besitzen ebenfalls Glastüren.
Ein hoher Glastür-Kühlschrank nutzt dagegen stärker den vertikalen Raum. Welche Bauform besser geeignet ist, hängt von der vorhandenen Theken- beziehungsweise Stellplatzsituation ab.
Kühlgeräte geben während des Betriebs Wärme an ihre Umgebung ab. Je nach Aggregatposition benötigen sie bestimmte freie Bereiche für Zu- beziehungsweise Abluft.
Ein Glastür-Kühlschrank sollte deshalb nicht entgegen den Herstellerangaben in eine geschlossene Nische eingebaut oder an notwendigen Lüftungsbereichen zugestellt werden.
Die erforderlichen Abstände sollten vor der Bestellung mit dem vorgesehenen Stellplatz abgeglichen werden.
Gewerbliche Kühlgeräte sind für bestimmte Umgebungsbedingungen ausgelegt. Diese werden je nach Gerät beispielsweise über die Klimaklasse beziehungsweise zulässige Umgebungstemperatur beschrieben.
In warmen Küchen, Thekenbereichen oder Verkaufsräumen können andere Bedingungen herrschen als in einem klimatisierten Lagerraum.
Deshalb sollte die Eignung des Geräts für die am Aufstellort erwartete Umgebungstemperatur geprüft werden.
Je nach Gerät kommen unterschiedliche Kältemittel zum Einsatz. Bei aktuellen Gewerbekühlschränken wird unter anderem R290 verwendet.
Die Kältemittelart ist eine technische Eigenschaft des Produkts. Daraus sollte keine pauschale Aussage abgeleitet werden, das gesamte Gerät sei „umweltfreundlich“, „nachhaltig“ oder vergleichbar zu bewerten.
Bei dauerhaft betriebenen Kühlgeräten kann der ausgewiesene Stromverbrauch ein relevantes Auswahlkriterium sein.
Für einen sachgerechten Vergleich sollten möglichst Glastür-Kühlschränke ähnlicher Größe, Temperaturklasse und Bauart gegenübergestellt werden.
Statt allgemeiner Aussagen wie „energiesparend“ oder „energieeffizient“ sind die konkret ausgewiesenen Verbrauchswerte des jeweiligen Produkts aussagekräftiger.
Soweit für das konkrete Gerät eine Energieeffizienzklasse beziehungsweise ein entsprechendes Energieetikett vorgesehen ist, kann die ausgewiesene Klasse gemeinsam mit den Verbrauchsdaten betrachtet werden.
Die konkrete Angabe einer Energieeffizienzklasse ist dabei von einer allgemeinen Werbeaussage wie „energieeffizienter Kühlschrank“ zu unterscheiden.
Glasfläche, Türdichtungen, Innenraum und Roste sollten entsprechend den Angaben des jeweiligen Herstellers gereinigt werden.
Welche Komponenten herausnehmbar sind und welche Reinigungsmittel verwendet werden dürfen, hängt vom konkreten Gerät ab.
Aus einer glatten Glas- oder Edelstahloberfläche sollte nicht pauschal abgeleitet werden, ein bestimmtes Gerät sei „besonders hygienisch“ oder „besonders leicht zu reinigen“.
In Restaurants und Hotels können Glastür-Kühlschränke beispielsweise für Getränke, gekühlte Lagerware oder entsprechend geeignete Produkte eingesetzt werden.
Die benötigte Geräteart richtet sich nach Standort und Nutzung. Ein Gerät hinter der Bar stellt andere Anforderungen an Abmessungen und Zugriff als ein hoher Lagerkühlschrank im Küchenbereich.
In Bars und Cafés spielt häufig die Kombination aus gekühltem Stauraum und sichtbarem Inhalt eine Rolle.
Je nach verfügbarem Platz können hohe Glastür-Geräte oder kompaktere Barkühler infrage kommen. Insbesondere in engen Thekenbereichen sollten Türöffnung und notwendige Aggregatbelüftung berücksichtigt werden.
Wo Gäste oder Kunden gekühlte Produkte auswählen sollen, ermöglicht eine transparente Tür den Blick auf den Inhalt des Geräts.
Für solche Anwendungen können neben Temperaturbereich und Kapazität auch Türkonzept, Innenbeleuchtung und Aufteilung der Roste relevant sein.
Ob ein konkretes Gerät für öffentlich zugängliche Selbstbedienungsbereiche vorgesehen ist, sollte anhand der Produkt- und Aufstellhinweise geprüft werden.
Zuerst den für die vorgesehenen Produkte notwendigen Temperaturbereich bestimmen.
Praktisch nutzbares Volumen und Innenraummaße gemeinsam betrachten.
Türanzahl entsprechend Lagerkapazität, Gerätebreite und Zugriff auswählen.
Den benötigten Öffnungs- beziehungsweise Bedienraum am Aufstellort berücksichtigen.
Roste, Einschübe und Abstände passend zu Flaschen, Dosen, GN-Behältern oder anderen Produkten prüfen.
Umluft- oder statische Kühlung anhand der vorgesehenen Anwendung vergleichen.
Breite, Tiefe und Höhe sowie Einbringweg und Türöffnung berücksichtigen.
Klimaklasse beziehungsweise zulässige Einsatzbedingungen mit dem Aufstellort abgleichen.
Konkrete Verbrauchsdaten innerhalb vergleichbarer Gerätegruppen heranziehen.
Bei Präsentationsanwendungen prüfen, welche Ausstattung beim jeweiligen Gerät tatsächlich vorhanden ist.
Glastür-Kühlschränke stehen für unterschiedliche Kühlaufgaben zur Verfügung – von Getränken und gekühlter Lagerware bis zu speziellen Tiefkühlanwendungen. Die transparente Tür ist dabei ein Konstruktionsmerkmal, während Temperaturbereich und Innenausstattung den eigentlichen Einsatz bestimmen.
Für eine sinnvolle Vorauswahl sollte deshalb zuerst feststehen, welche Waren bei welcher Temperatur gelagert werden sollen. Danach lassen sich Nutzinhalt, Türanzahl, Kühltechnik, Innenausstattung und Geräteabmessungen miteinander vergleichen.
Zusätzlich sollten Aufstellbedingungen wie Umgebungstemperatur, Luftführung und benötigter Türöffnungsraum frühzeitig berücksichtigt werden.
Ein Glastür-Kühlschrank ist ein Kühlgerät mit mindestens einer transparenten Tür. Der Innenraum kann dadurch von außen eingesehen werden. Temperaturbereich und vorgesehene Nutzung unterscheiden sich je nach Modell.
Nein. Neben Getränkekühlschränken gibt es beispielsweise Lagerkühlschränke, Displaygeräte und Tiefkühlschränke mit Glastür. Entscheidend sind Temperaturbereich und Innenausstattung des konkreten Geräts.
Ja. Speziell dafür ausgelegte Glastür-Tiefkühlschränke arbeiten in entsprechenden Tiefkühltemperaturbereichen. Ein normaler Glastür-Kühlschrank für positive Temperaturen ist dafür nicht geeignet.
„Glastür-Kühlschrank“ beschreibt in erster Linie die transparente Tür. „Getränkekühlschrank“ beschreibt den vorgesehenen Einsatz für Getränke. Viele Getränkekühlschränke besitzen eine Glastür, aber nicht jeder Glastür-Kühlschrank ist ausschließlich für Getränke vorgesehen.
Das hängt vom Aufstellort und Arbeitsablauf ab. Drehtüren benötigen Platz zum Öffnen, während Schiebetüren keinen vergleichbaren Schwenkbereich vor dem Gerät benötigen. Weitere Unterschiede sind modellabhängig.
Die passende Größe richtet sich nach Warenmenge, Gebindeformat und Innenaufteilung. Neben dem Nutzinhalt sollten deshalb Rostabstände, Innenmaße und verfügbare Stellfläche berücksichtigt werden.
Ja, viele gewerbliche Glastür-Kühlschränke werden mit 230-V-Anschluss angeboten. Anschlussleistung und weitere elektrische Anforderungen sollten dennoch beim konkreten Gerät geprüft werden.
Sie beziehungsweise die zugehörigen Herstellerangaben helfen bei der Beurteilung, für welche Umgebungstemperaturen ein Kühlgerät ausgelegt ist. Dies ist insbesondere bei warmen Küchen- und Verkaufsbereichen relevant.
Vergleichen Sie die konkret ausgewiesenen Verbrauchsdaten möglichst zwischen Geräten ähnlicher Größe, Temperaturklasse und Bauart. Soweit für die jeweilige Produktgruppe vorgesehen, kann zusätzlich die ausgewiesene Energieeffizienzklasse berücksichtigt werden.
Bei entsprechend leasingfähigen Artikeln kann insbesondere bei größeren oder mehreren Kühlgeräten unser Gastronomie-Leasing infrage kommen. Mögliche Leasingraten werden bei entsprechend gekennzeichneten Produkten im Shop angezeigt. Es gelten die dort genannten Voraussetzungen; die finale Prüfung und Freigabe erfolgt durch unseren Leasingpartner ALBIS.