Lagerkühlschränke sind für die gekühlte Bevorratung geeigneter Lebensmittel, Zutaten und anderer dafür vorgesehener Produkte in gastronomischen und gewerblichen Betrieben konzipiert. Sie bieten vertikalen Kühlraum und werden häufig in Küchen, Vorbereitungsbereichen oder separaten Lagerräumen eingesetzt.
Unser Sortiment umfasst Gastro-Lagerkühlschränke für Restaurants, Hotels, Catering, Kantinen, Mensen, Imbissbetriebe und Großküchen. Je nach Ausführung stehen unterschiedliche Gerätebreiten, Nutzinhalte, Temperaturbereiche, Kühlarten und Innenausstattungen sowie Modelle mit einer oder mehreren Türen zur Verfügung.
Für die Auswahl sollte zunächst feststehen, welche Produkte gekühlt werden sollen und wie viel Lagerkapazität tatsächlich benötigt wird. Anschließend können Temperaturbereich, Innenraumaufteilung, Geräteabmessungen, Türanzahl und Kühltechnik miteinander verglichen werden.
Ein Gastro-Lagerkühlschrank ist ein gewerbliches Kühlgerät, dessen Schwerpunkt auf der Bevorratung innerhalb eines gekühlten Innenraums liegt. Anders als Präsentationskühlschränke steht dabei nicht die Sichtbarkeit der Ware, sondern die Lagerung im Vordergrund.
Viele Geräte besitzen Volltüren und mehrere verstellbare Roste beziehungsweise Einschubmöglichkeiten. Je nach Modell kann der Innenraum auch auf Gastronormformate oder andere definierte Einschubmaße abgestimmt sein.
Temperaturbereich und technische Ausstattung unterscheiden sich jedoch zwischen den einzelnen Geräten. Deshalb sollte ein Lagerkühlschrank immer passend zur vorgesehenen Ware und den Anforderungen des Betriebs ausgewählt werden.
Je nach Einsatzzweck kann statt eines klassischen Lagerkühlschranks eine andere Geräteart sinnvoll sein.
Entscheidend sind Temperaturanforderung, Lagerkonzept und die verfügbare Stellfläche im Betrieb.
Normalkühlung und Tiefkühlung erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Ein Lagerkühlschrank für Normalkühlung ist für entsprechend positive beziehungsweise produktspezifisch vorgesehene Kühltemperaturen ausgelegt. Ein Tiefkühlschrank arbeitet dagegen in deutlich niedrigeren Temperaturbereichen.
Die beiden Gerätearten sollten nicht austauschbar betrachtet werden. Für Produkte, die tiefgekühlt gelagert werden müssen, ist ein ausdrücklich dafür vorgesehener Gastro-Tiefkühlschrank erforderlich.
Vor der Auswahl sollte daher immer zuerst der benötigte Temperaturbereich bestimmt werden.
Gastro-Lagerkühlschränke werden mit unterschiedlichen Temperaturbereichen angeboten. Manche Geräte arbeiten beispielsweise nahe 0 °C und darüber, andere besitzen einen weiter gefassten positiven Temperaturbereich.
Welcher Bereich benötigt wird, richtet sich nach den vorgesehenen Produkten. Die Angaben des Lebensmittelherstellers beziehungsweise die betrieblich festgelegten Lagerbedingungen sind dabei zu berücksichtigen.
Die maximale oder minimale Temperatureinstellung allein ist kein Qualitätsmerkmal. Entscheidend ist, dass der Arbeitsbereich des Kühlschranks zur geplanten Nutzung passt.
Bei vielen professionellen Lagerkühlschränken wird die gekühlte Luft über einen Ventilator im Innenraum bewegt. Diese Bauweise wird als Umluftkühlung bezeichnet.
Die Luftzirkulation erfolgt über dafür vorgesehene Luftwege innerhalb des Geräts. Deshalb sollte der Innenraum nicht entgegen den Herstellerangaben so beladen werden, dass notwendige Luftöffnungen oder Kanäle blockiert werden.
Wie sich die Temperaturen im konkret beladenen Innenraum verteilen, hängt von Gerät, Beladung, Türöffnungen und Betriebsbedingungen ab. Eine vollständig identische Temperatur an jeder Position sollte deshalb nicht pauschal vorausgesetzt werden.
Bei statisch gekühlten Geräten erfolgt die Luftbewegung überwiegend ohne aktive Ventilatorumwälzung. Dadurch kann sich die Temperatur innerhalb des Innenraums je nach Konstruktion unterschiedlich verteilen.
Welche Kühlart für die vorgesehenen Produkte besser passt, sollte anhand des jeweiligen Geräts und der Lageranforderungen entschieden werden.
Umluft- und statische Kühlung sollten deshalb nicht pauschal als bessere oder schlechtere Technik bewertet werden.
Ein Großteil professioneller Lagerkühlschränke ist mit einer einzelnen Volltür ausgestattet. Diese Bauform ermöglicht einen großen zusammenhängenden Innenraum und steht in sehr unterschiedlichen Gerätebreiten und Volumenklassen zur Verfügung.
Bei der Aufstellung sollte berücksichtigt werden, wie weit die Tür in den Arbeitsbereich öffnet und auf welcher Seite sich der Türanschlag befindet.
Ob der Türanschlag wechselbar ist, muss beim konkreten Modell geprüft werden.
Größere Gastro-Kühlschränke können mit zwei Türen ausgestattet sein. Dadurch lässt sich der Innenraum über mehrere Türbereiche erreichen.
Die Zahl der Türen erlaubt jedoch keine direkte Aussage über die tatsächliche Lagerkapazität. Für den Vergleich sind zusätzlich Nutzinhalt, Innenmaße und Aufteilung entscheidend.
Auch die benötigte Stell- und Bewegungsfläche vor dem Gerät sollte bei mehrtürigen Kühlschränken berücksichtigt werden.
Bei klassischen Lagerkühlschränken kommen häufig Volltüren zum Einsatz. Da die Warenpräsentation hier in der Regel keine zentrale Rolle spielt, kann der Innenraum vollständig geschlossen ausgeführt werden.
Wer den Inhalt dagegen bereits von außen sehen möchte, sollte einen Glastür-Kühlschrank als alternative Geräteart prüfen.
Ein Kühlschrank mit Glastür kann ebenfalls für die Bevorratung geeigneter Produkte verwendet werden, richtet sich jedoch häufig stärker an Anwendungen, bei denen der Inhalt sichtbar sein soll.
Glastürmodelle finden sich beispielsweise bei Getränken, Verkaufsware oder anderen präsentationsorientierten Anwendungen.
Für einen reinen Küchen- oder Lagerbereich ist eine Glastür nicht zwingend erforderlich. Die Auswahl sollte sich am tatsächlichen Arbeitsablauf orientieren.
Viele Lagerkühlschränke für professionelle Küchen besitzen Gehäuse- oder Innenraumbereiche aus Edelstahl. Je nach Modell können Außen- und Innenflächen jedoch aus unterschiedlichen Materialien beziehungsweise Materialkombinationen bestehen.
Die Bezeichnung „Edelstahl-Kühlschrank“ bedeutet daher nicht automatisch, dass sämtliche Bestandteile aus derselben Edelstahlgüte gefertigt sind.
Wer eine bestimmte Werkstoffausführung benötigt, sollte die Materialangaben des konkreten Produkts prüfen.
Neben Edelstahl-Ausführungen stehen auch Gewerbekühlschränke mit weißen oder anders beschichteten Außenflächen zur Verfügung.
Die Gehäusefarbe sagt zunächst nichts über Temperaturbereich, Innenraumgröße oder Kühltechnik aus. Diese technischen Eigenschaften sollten unabhängig von der äußeren Gestaltung verglichen werden.
Bei Kühlschränken können unterschiedliche Volumenangaben vorkommen. Häufig werden Bruttoinhalt sowie Netto- beziehungsweise Nutzinhalt angegeben.
Der Bruttoinhalt beschreibt einen rechnerischen Innenraumwert. Der tatsächlich nutzbare Bereich kann aufgrund von Verdampfer, Luftkanälen, Innenausstattung und konstruktiven Bauteilen geringer ausfallen.
Wenn beide Werte zur Verfügung stehen, ist der Nutzinhalt für die praktische Kapazitätsplanung besonders relevant.
Für Küchen oder Lagerbereiche mit begrenzter Stellfläche stehen kompaktere beziehungsweise schmalere Kühlschränke zur Verfügung.
Bei solchen Geräten sollte besonders geprüft werden, ob Innenbreite und Rostmaße zu den tatsächlich verwendeten Behältern oder Gebinden passen.
Ein geringeres Außenmaß bedeutet nicht automatisch, dass das Gerät für jede kleine Küche geeignet ist. Auch Türöffnung und Lüftungsraum müssen berücksichtigt werden.
Bei höherem Lagerbedarf stehen Kühlschränke mit größeren Innenräumen sowie ein- oder mehrtürige Ausführungen zur Verfügung.
Die benötigte Größe sollte anhand des tatsächlichen Warenbestands, der Lieferintervalle und des betrieblichen Lagerkonzepts bestimmt werden.
Ein deutlich größerer Kühlschrank ist nicht automatisch die bessere Wahl. Neben Stellfläche und Anschaffung sind auch die konkreten Verbrauchsdaten und die tatsächliche Nutzung zu berücksichtigen.
Lagerkühlschränke stehen in unterschiedlichen Breiten zur Verfügung – von vergleichsweise schmalen Geräten bis zu breiteren mehrtürigen Ausführungen.
Bei der Planung sollte die Außenbreite gemeinsam mit der notwendigen Türöffnung und gegebenenfalls seitlich erforderlichen Abständen betrachtet werden.
Zusätzlich muss sichergestellt werden, dass das Gerät über Türen, Flure und weitere Zugangsbereiche bis zum vorgesehenen Aufstellort gebracht werden kann.
Neben der Breite ist die Tiefe ein entscheidendes Maß. Ein tiefer Kühlschrank kann deutlich in einen Arbeits- oder Verkehrsweg hineinragen.
In bestehenden Küchen sollte deshalb geprüft werden, wie viel Durchgangsbreite nach der Aufstellung verbleibt und wie sich die geöffnete Tür auf den Arbeitsbereich auswirkt.
Bei professionellen Lagerkühlschränken kann die Innenausstattung auf Gastronormformate abgestimmt sein. Häufig relevant ist beispielsweise GN 2/1, daneben können abhängig vom Gerät weitere Formate vorgesehen sein.
Eine GN-Angabe beschreibt die grundsätzliche Auslegung des Innenraums beziehungsweise der Auflagen. Welche konkreten Behältertiefen und Bestückungen möglich sind, sollte anhand der Innenmaße und Herstellerangaben geprüft werden.
Passende GN-Behälter stehen in unterschiedlichen Formaten und Tiefen zur Verfügung.
Die Innenausstattung eines Lagerkühlschranks kann aus beschichteten Rosten, Edelstahlrosten oder anderen vom Hersteller vorgesehenen Auflagen bestehen.
Die Anzahl der mitgelieferten Roste sagt nicht automatisch aus, wie viele Ebenen insgesamt genutzt werden können. Bei vielen Geräten sind zusätzliche Auflagepositionen vorhanden.
Wer viele flache Gebinde beziehungsweise Behälter lagert, sollte daher besonders auf Anzahl und Rasterung der möglichen Einschubhöhen achten.
Bei einzelnen gewerblichen Lagerkühlschränken sind selbstschließende Türen vorgesehen. Wie diese Funktion ausgeführt ist und in welchem Öffnungsbereich sie arbeitet, ist modellabhängig.
Eine selbstschließende Tür gehört nicht automatisch zur Ausstattung jedes Gastro-Kühlschranks und sollte bei Bedarf in den technischen Daten geprüft werden.
Der Türanschlag kann für die Integration in eine bestehende Küche entscheidend sein. Eine ungünstig öffnende Tür kann Arbeitswege oder benachbarte Geräte beeinträchtigen.
Bei einzelnen Kühlschränken lässt sich der Türanschlag wechseln. Dies ist jedoch nicht für jedes Modell vorgesehen.
Deshalb sollte bereits vor der Bestellung geklärt werden, auf welcher Seite die Tür öffnen soll.
Viele professionelle Lagerkühlschränke werden mit 230-V-Anschluss angeboten. Je nach Ausführung können sie steckerfertig ausgeführt sein.
Auch bei einem 230-V-Gerät sollten Anschlussleistung und Herstellerangaben berücksichtigt werden. Die Spannungsangabe allein beschreibt nicht sämtliche Anforderungen an den Aufstellort.
Kühlgeräte geben während des Betriebs Wärme an ihre Umgebung ab. Dafür benötigen sie entsprechend ihrer Konstruktion geeignete Be- beziehungsweise Entlüftungsbereiche.
Ein Kühlschrank sollte daher nicht so eingebaut, zugestellt oder direkt an andere Flächen positioniert werden, wenn dies den Vorgaben des Herstellers widerspricht.
Besonders bei engen Küchen oder Nischen sollten die erforderlichen Abstände vor dem Kauf geprüft werden.
Die zulässigen Umgebungsbedingungen gehören zu den wichtigen technischen Daten eines gewerblichen Kühlschranks. Je nach Gerät wird hierfür beispielsweise eine Klimaklasse beziehungsweise ein zulässiger Temperaturbereich für den Aufstellraum angegeben.
Gerade in einer Küche können höhere Umgebungstemperaturen auftreten als in einem klassischen Lagerraum.
Vor der Bestellung sollte deshalb geprüft werden, ob das gewünschte Gerät für die am vorgesehenen Standort zu erwartenden Bedingungen ausgelegt ist.
Bei der Küchenplanung sollte berücksichtigt werden, welche Geräte sich unmittelbar neben dem Kühlschrank befinden. Hersteller können bestimmte Mindestabstände oder Aufstellbedingungen vorgeben.
Ein Platz direkt neben stark wärmeabgebenden Kochgeräten ist deshalb nicht ohne Prüfung sinnvoll.
Je nach Gerät kann die Abtauung automatisch oder nach einem anderen vom Hersteller vorgesehenen Verfahren erfolgen.
Wie die Abtauung gesteuert wird und wie entstehendes Tauwasser behandelt wird, unterscheidet sich zwischen den Modellen.
Diese Ausstattungsmerkmale sollten insbesondere dann geprüft werden, wenn am Aufstellort besondere Anforderungen an Ablauf oder Wartung bestehen.
Gastro-Lagerkühlschränke können je nach Baujahr und Konstruktion mit unterschiedlichen Kältemitteln arbeiten. Bei aktuellen Geräten kommt unter anderem R290 zum Einsatz.
Die Art des Kältemittels ist eine technische Produkteigenschaft. Daraus sollte jedoch nicht automatisch eine pauschale Umwelt- oder Nachhaltigkeitsaussage für das gesamte Gerät abgeleitet werden.
Für die Kaufentscheidung sollten die vollständigen technischen Daten des Kühlschranks betrachtet werden.
Bei einem dauerhaft betriebenen Kühlgerät können die ausgewiesenen Verbrauchsdaten ein relevantes Vergleichskriterium sein.
Ein sinnvoller Vergleich sollte jedoch zwischen Geräten ähnlicher Größe, Temperaturklasse und Bauart erfolgen. Ein kompakter eintüriger Kühlschrank lässt sich hinsichtlich seines Verbrauchs nicht direkt mit einem großen mehrtürigen Modell vergleichen.
Statt allgemeiner Aussagen wie „sparsam“ oder „energieeffizient“ sollten die konkret ausgewiesenen Verbrauchswerte des jeweiligen Produkts herangezogen werden.
Soweit für die jeweilige Produktgruppe eine Energieeffizienzklasse ausgewiesen wird, kann diese gemeinsam mit den angegebenen Verbrauchswerten zur Orientierung herangezogen werden.
Eine konkret ausgewiesene Energieeffizienzklasse ist dabei von allgemeinen Werbeaussagen wie „besonders energieeffizient“ zu unterscheiden.
Beim Vergleich sollten Gerätetyp, Nutzinhalt und vorgesehener Temperaturbereich berücksichtigt werden.
Ein Lagerkühlschrank richtet sich primär an die Bevorratung innerhalb von Küche und Lagerbereich. Getränkekühlschränke sind dagegen auf entsprechende Flaschen, Dosen und andere Getränkegebinde abgestimmt und häufig mit Glastüren ausgestattet.
Wer überwiegend Getränke lagern beziehungsweise sichtbar bereitstellen möchte, sollte deshalb auch die Kategorie Getränkekühlschränke berücksichtigen.
Ein Glastür-Kühlschrank ermöglicht den Blick in den Innenraum, ohne die Tür für eine erste Übersicht öffnen zu müssen. Bei einem klassischen Lagerkühlschrank steht dagegen meist die geschlossene Bevorratung im Vordergrund.
Welche Variante besser zum Betrieb passt, richtet sich nach Warenart, Einsatzort und Arbeitsablauf.
Ein stehender Lagerkühlschrank nutzt die Stellfläche überwiegend für vertikalen Kühlraum. Ein Kühltisch kombiniert dagegen gekühlten Stauraum mit einer darüberliegenden Arbeitsfläche.
Wenn in einem Produktionsbereich zusätzlich Arbeitsfläche benötigt wird, kann ein Kühltisch sinnvoll sein. Wenn auf möglichst kleiner Grundfläche mehr vertikaler Lagerraum benötigt wird, kann ein Hochschrank die passendere Bauform darstellen.
Bei sehr großen Lagermengen kann neben einzelnen Kühlschränken auch eine begehbare Kühlzelle infrage kommen.
Eine Kühlzelle ist jedoch ein anderes Anlagenkonzept und erfordert entsprechend mehr Raum sowie eine separate Planung.
Ob mehrere Kühlschränke oder eine Kühlzelle zum Betrieb passen, hängt von Warenmenge, Platzangebot und betrieblichen Abläufen ab.
In Restaurant- und Großküchen werden Lagerkühlschränke häufig für Zutaten und Vorräte eingesetzt, die im Produktionsbereich beziehungsweise angrenzenden Lagerräumen verfügbar sein sollen.
Die benötigte Kapazität sollte anhand der tatsächlichen Warenmenge und Lieferfrequenz geplant werden.
Die Zahl der Sitzplätze allein erlaubt keine zuverlässige Aussage darüber, welche Kühlschrankgröße benötigt wird.
Hotels und Cateringbetriebe können unterschiedliche Kühlbereiche benötigen. Ein zentraler Lagerkühlschrank kann dabei eine andere Aufgabe erfüllen als separate Geräte für Getränke, Frühstücksbereiche oder Veranstaltungsversorgung.
Je nach Betriebsstruktur kann daher die Kombination mehrerer unterschiedlich dimensionierter Kühlschränke sinnvoller sein als ein einzelnes sehr großes Gerät.
Bei Kantinen, Mensen und anderen Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung können größere Warenmengen und definierte Produktionsabläufe eine entsprechende Lagerkapazität erfordern.
Bei der Auswahl sollten neben dem Volumen insbesondere Innenraumaufteilung, Zahl der Türen und die verwendeten Behälterformate berücksichtigt werden.
Innenraum, Roste, Auflagen und Türdichtungen sollten entsprechend den Vorgaben des jeweiligen Herstellers gereinigt werden.
Ob einzelne Komponenten herausnehmbar oder für bestimmte Reinigungsverfahren vorgesehen sind, ist modellabhängig.
Aus Materialien oder glatten Oberflächen allein sollte nicht pauschal abgeleitet werden, dass ein bestimmter Kühlschrank „hygienischer“ oder „besonders leicht zu reinigen“ ist.
Der Arbeitsbereich des Geräts muss zu den vorgesehenen Produkten passen.
Für Tiefkühlprodukte sollte ein ausdrücklich dafür vorgesehener Tiefkühlschrank gewählt werden.
Nutzbares Volumen und Innenraumaufteilung gemeinsam betrachten.
Außenmaße, Durchgangsbreite und Türöffnung am vorgesehenen Standort prüfen.
Die Türanzahl sollte zum Innenraum und zum betrieblichen Zugriff passen.
Das Kühlprinzip anhand von Lagerware und Gerätekonstruktion auswählen.
Bei Gastronorm-Nutzung das vorgesehene Format und die möglichen Einschübe prüfen.
Klimaklasse beziehungsweise zulässige Betriebsbedingungen mit dem Aufstellort vergleichen.
Die konkret ausgewiesenen Verbrauchswerte innerhalb vergleichbarer Geräteklassen berücksichtigen.
Das vorgesehene System kann für Aufstellung und Wartungsablauf relevant sein.
Lagerkühlschränke stehen in zahlreichen Größen und Ausführungen zur Verfügung. Die Auswahl reicht von schmaleren eintürigen Modellen bis zu größeren Kühlschränken mit mehreren Türbereichen und unterschiedlichen Innenraumkonzepten.
Für eine sinnvolle Vorauswahl sollte zuerst die benötigte Temperatur und Lagerkapazität bestimmt werden. Danach lassen sich Nutzinhalt, Innenmaße, Türanzahl, Kühltechnik und Außenabmessungen vergleichen.
Zusätzlich sollte der vorgesehene Standort frühzeitig berücksichtigt werden. Umgebungstemperatur, notwendige Luftführung, Türöffnung und Einbringweg können ebenso entscheidend sein wie das reine Kühlschrankvolumen.
Ein Gastro-Lagerkühlschrank ist ein gewerbliches Kühlgerät zur gekühlten Bevorratung geeigneter Lebensmittel, Zutaten oder anderer dafür vorgesehener Produkte. Größe, Temperaturbereich und Innenausstattung unterscheiden sich je nach Modell.
Beide Geräte arbeiten in unterschiedlichen Temperaturbereichen. Für tiefgekühlte Ware ist ein ausdrücklich für Tiefkühlung ausgelegtes Gerät erforderlich.
Bei Umluftkühlung bewegt ein Ventilator die gekühlte Luft aktiv im Innenraum. Bei statischer Kühlung erfolgt die Luftbewegung überwiegend ohne aktive Umwälzung. Welche Bauart passt, hängt von Gerät und vorgesehener Lagerware ab.
GN 2/1 bezeichnet ein Gastronormformat. Ein entsprechend ausgelegter Kühlschrank bietet dafür vorgesehene Innenmaße beziehungsweise Auflagen. Welche konkrete Bestückung möglich ist, sollte beim jeweiligen Gerät geprüft werden.
Das lässt sich nicht allgemein nach Betriebsart festlegen. Entscheidend sind tatsächlicher Warenbestand, Lieferintervalle und Innenraumaufteilung. Zusätzlich sollte zwischen Brutto- und Nutzinhalt unterschieden werden.
Ja, viele professionelle Lagerkühlschränke arbeiten mit 230 V. Der konkrete Anschlusswert und die übrigen Herstellerangaben sollten trotzdem beim jeweiligen Gerät geprüft werden.
Sie hilft dabei zu beurteilen, für welche Umgebungsbedingungen ein Kühlgerät ausgelegt ist. Besonders bei warmen Küchenbereichen sollte geprüft werden, ob das gewünschte Modell für die zu erwartende Umgebungstemperatur vorgesehen ist.
Vergleichen Sie die konkret ausgewiesenen Verbrauchsdaten möglichst zwischen Geräten ähnlicher Größe, Bauart und Temperaturklasse. Soweit für die jeweilige Produktgruppe vorgesehen, kann zusätzlich die ausgewiesene Energieeffizienzklasse berücksichtigt werden.
Ein Lagerkühlschrank stellt überwiegend vertikalen Kühlraum bereit. Ein Kühltisch kombiniert gekühlten Stauraum mit einer Arbeitsfläche. Welche Bauform besser passt, richtet sich nach Arbeitsplatz und benötigter Lagerkapazität.
Bei entsprechend leasingfähigen Artikeln kann insbesondere bei höherpreisigen Geräten oder mehreren Kühlschränken unser Gastronomie-Leasing infrage kommen. Mögliche Leasingraten werden bei entsprechend gekennzeichneten Produkten im Shop angezeigt. Es gelten die dort genannten Voraussetzungen; die finale Prüfung und Freigabe erfolgt durch unseren Leasingpartner ALBIS.