Gastro-Tiefkühlschränke bieten gekühlten Lagerraum für Produkte, die bei entsprechend niedrigen Temperaturen aufbewahrt werden müssen. Sie kommen unter anderem in Restaurants, Hotels, Cateringbetrieben, Kantinen, Mensen, Bäckereien, Großküchen und weiteren gewerblichen Lebensmittelbereichen zum Einsatz.
Zur Auswahl stehen unterschiedliche Bauformen und Größen – von kompakteren eintürigen Geräten bis zu großen zwei- oder mehrtürigen Tiefkühlschränken. Je nach Modell können Volltüren oder Glastüren, unterschiedliche Innenraumsysteme sowie verschiedene Temperaturbereiche und Kühltechniken zur Verfügung stehen.
Bei der Auswahl sollten vor allem der benötigte Temperaturbereich, die tatsächliche Lagerkapazität, Innenraumaufteilung, Geräteabmessungen und die Bedingungen am vorgesehenen Aufstellort berücksichtigt werden. Auch die Art der einzulagernden Produkte spielt eine wichtige Rolle.
Ein Gastro-Tiefkühlschrank beziehungsweise Gewerbe-Gefrierschrank ist ein für den professionellen Einsatz vorgesehenes Kühlgerät, dessen Arbeitsbereich für die Lagerung entsprechend tiefgekühlter Produkte ausgelegt ist.
Im Unterschied zu einem Kühlschrank für Normalkühlung arbeitet ein Tiefkühlschrank in deutlich niedrigeren Temperaturbereichen. Welche Temperaturen konkret eingestellt beziehungsweise erreicht werden können, hängt vom jeweiligen Modell ab.
Die Begriffe „Tiefkühlschrank“ und „Gefrierschrank“ werden im gewerblichen Bereich teilweise gleichbedeutend verwendet. Entscheidend sind deshalb nicht allein die Produktbezeichnung, sondern die angegebenen technischen Daten und der vorgesehene Einsatzzweck.
Je nach Betrieb können in einem professionellen Tiefkühlschrank unterschiedliche dafür geeignete Lebensmittel gelagert werden, beispielsweise Fleisch, Fisch, Gemüse, Backwaren, vorbereitete Komponenten oder andere tiefgekühlte Waren.
Welche Lagertemperatur benötigt wird, richtet sich nach dem jeweiligen Lebensmittel und den dafür geltenden Vorgaben. Der Temperaturbereich des ausgewählten Geräts muss entsprechend dazu passen.
Eine bestimmte Gerätekategorie ersetzt daher nicht die betriebliche Festlegung der erforderlichen Lagerbedingungen.
Je nach Lagermenge, Arbeitsbereich und benötigter Funktion können neben einem Tiefkühlschrank weitere Gerätearten infrage kommen.
Die passende Lösung hängt davon ab, ob vertikaler Lagerraum, zusätzliche Arbeitsfläche, große Lagerkapazität oder schnelles Herunterkühlen beziehungsweise Gefrieren benötigt wird.
Volltüren sind bei Lagertiefkühlschränken weit verbreitet. Die Ware befindet sich dabei hinter einer geschlossenen Tür und wird beispielsweise über Roste, Einschübe oder andere Innenraumsysteme organisiert.
Diese Gerätebauform findet sich insbesondere in Küchen- und Lagerbereichen, in denen eine Sicht auf den Inhalt von außen nicht erforderlich ist.
Material, Türanschlag und weitere Ausstattungsmerkmale unterscheiden sich modellabhängig und sollten anhand der konkreten Produktdaten geprüft werden.
Auch Tiefkühlschränke mit transparenter Tür stehen für gewerbliche Anwendungen zur Verfügung. Der Inhalt bleibt dadurch von außen sichtbar.
Diese Bauform kann beispielsweise für bestimmte Lager-, Ausgabe- oder Verkaufsbereiche relevant sein. Die Glastür verändert jedoch nicht die grundlegende Anforderung, dass das Gerät für den benötigten Tiefkühltemperaturbereich ausgelegt sein muss.
Verglasung, Türrahmen und gegebenenfalls vorhandene technische Komponenten im Türbereich unterscheiden sich zwischen den einzelnen Geräten.
Eintürige Tiefkühlschränke stehen in zahlreichen Abmessungen und Volumenklassen zur Verfügung. Sie können für kleinere Lagerbestände ebenso eingesetzt werden wie als hoher Lagerschrank mit entsprechend größerem Innenraum.
Bei der Aufstellung sollte neben Breite, Tiefe und Höhe auch berücksichtigt werden, wie weit sich die Tür öffnen muss und ob ausreichend Bewegungsraum vor dem Gerät vorhanden ist.
Der Türanschlag ist ebenfalls relevant. Ob dieser gewechselt werden kann, ist vom jeweiligen Modell abhängig.
Größere Gastro-Tiefkühlschränke können über zwei Türen beziehungsweise getrennte Türbereiche verfügen. Dadurch lässt sich der Innenraum über mehrere Zugänge erreichen.
Die Anzahl der Türen allein sagt jedoch wenig über die tatsächliche Lagerkapazität aus. Nutzbarer Innenraum, Breite, Tiefe und Aufteilung sollten zusätzlich berücksichtigt werden.
Für entsprechend große Lagerbestände stehen auch breite mehrtürige Tiefkühlschränke zur Verfügung.
Bei diesen Geräten sollten neben Lagerkapazität und Stellfläche insbesondere die Einbringmaße berücksichtigt werden. Türen, Flure, Aufzüge und Zugänge müssen ausreichend dimensioniert sein, damit das Gerät den vorgesehenen Aufstellort erreichen kann.
Für begrenzte Stellflächen stehen kompaktere Tiefkühlschränke zur Verfügung. Sie können beispielsweise als zusätzliche Tiefkühllösung für bestimmte Produktgruppen oder kleinere Warenbestände eingesetzt werden.
Bei einem kompakten Gerät sollte besonders geprüft werden, ob Innenraumabmessungen und Aufteilung zu den tatsächlich verwendeten Verpackungen beziehungsweise Behältern passen.
Auch ein kleiner Tiefkühlschrank benötigt den vom Hersteller vorgesehenen Raum für Luftführung und Türöffnung.
Schmalere und höhere Geräte können interessant sein, wenn nur begrenzte Stellbreite verfügbar ist, gleichzeitig aber vertikaler Lagerraum benötigt wird.
Die geringere Außenbreite kann allerdings auch die nutzbare Innenbreite begrenzen. Deshalb sollten Innenmaße und Auflagen bei der Auswahl berücksichtigt werden.
Für größere Warenmengen stehen Tiefkühlschränke mit umfangreicherem Innenraum und mehreren Türen zur Verfügung.
Die benötigte Größe sollte sich an den tatsächlichen Lagermengen, Lieferintervallen und betrieblichen Abläufen orientieren.
Ein möglichst großes Gerät ist nicht automatisch die richtige Lösung. Zu berücksichtigen sind ebenfalls verfügbare Stellfläche, notwendige Verkehrswege und die praktische Organisation des Lagerbestands.
Gewerbliche Tiefkühlschränke werden mit unterschiedlichen Temperaturbereichen angeboten. Im Sortiment können beispielsweise Geräte vorkommen, deren einstellbarer Bereich deutlich unter 0 °C liegt und unterschiedliche untere beziehungsweise obere Temperaturgrenzen besitzt.
Für die Auswahl ist entscheidend, dass der vorgesehene Arbeitsbereich zur einzulagernden Ware passt.
Ein besonders niedriger möglicher Temperaturwert ist für sich genommen kein Qualitätsmerkmal. Relevant ist die Eignung für den tatsächlichen Lagerzweck.
Der auf dem Gerät angegebene Temperaturbereich beschreibt den technischen Arbeits- beziehungsweise Einstellbereich. Daraus ergibt sich nicht automatisch die richtige Lagertemperatur für jedes Produkt.
Welche Temperatur im Betrieb einzuhalten ist, richtet sich nach der jeweiligen Ware und den dafür maßgeblichen Vorgaben.
Gerätebereich und Produktanforderung sollten daher separat betrachtet werden.
Ein Kühlschrank für Normalkühlung ist für andere Temperaturbereiche vorgesehen als ein Tiefkühlschrank.
Die Gerätearten können nicht allein durch eine andere Einstellung gegeneinander ausgetauscht werden. Wer Tiefkühlprodukte lagern möchte, benötigt ein dafür ausgelegtes Gerät.
Umgekehrt ist ein Tiefkühlschrank nicht automatisch für jede Anwendung der Normalkühlung vorgesehen.
Tiefkühlschränke und Tiefkühltruhen dienen beide der Lagerung tiefgekühlter Ware, unterscheiden sich aber deutlich in ihrer Bauform.
Tiefkühlschränke nutzen den vertikalen Raum und ermöglichen über Türen und mehrere Lagerebenen den direkten Zugriff auf unterschiedliche Bereiche.
Tiefkühltruhen besitzen einen von oben zugänglichen Innenraum und können bei bestimmten Lagermengen oder Verpackungsformen eine Alternative darstellen.
Welche Bauform besser zum Betrieb passt, hängt von Stellfläche, Warenorganisation und Zugriffshäufigkeit ab.
Ein Tiefkühltisch kombiniert tiefgekühlten Stauraum mit einer horizontalen Arbeitsfläche. Dadurch unterscheidet er sich deutlich von einem hohen Tiefkühlschrank.
Wenn Tiefkühlware direkt innerhalb eines Produktionsarbeitsplatzes benötigt wird und zugleich eine nutzbare Arbeitsplatte gewünscht ist, kann ein Tiefkühltisch infrage kommen.
Ein hoher Tiefkühlschrank bietet dagegen vertikalen Stauraum und benötigt im Verhältnis zur verfügbaren Höhe eine andere Grundfläche.
Bei sehr großen Lagermengen kann eine begehbare Tiefkühlzelle anstelle beziehungsweise ergänzend zu einzelnen Tiefkühlschränken eingesetzt werden.
Eine Tiefkühlzelle ist ein eigenes Anlagenkonzept und benötigt entsprechend mehr Platz sowie eine umfassendere Planung.
Mehrere Tiefkühlschränke können dagegen sinnvoll sein, wenn unterschiedliche Warenbereiche getrennt oder an verschiedenen Arbeitsplätzen gelagert werden sollen.
Ein klassischer Lagertiefkühlschrank ist primär für die Aufbewahrung bereits tiefgekühlter beziehungsweise entsprechend einzulagernder Ware vorgesehen.
Ein Schockfroster beziehungsweise Schnellabkühler übernimmt dagegen eine andere Aufgabe: Er ist für das kontrollierte schnelle Herunterkühlen beziehungsweise – bei dafür vorgesehenen Geräten – schnelle Gefrieren von Produkten ausgelegt.
Wenn größere Mengen frisch zubereiteter oder noch warmer Produkte schnell auf eine bestimmte Zieltemperatur gebracht werden müssen, sollte deshalb geprüft werden, ob ein dafür ausgelegter Schockfroster erforderlich ist.
Ob und in welchem Umfang ein normaler Tiefkühlschrank frische Lebensmittel einfrieren darf, richtet sich nach seiner ausgewiesenen Gefrierleistung und den Herstellerangaben.
Bei vielen professionellen Tiefkühlschränken wird die gekühlte Luft mit einem Ventilator innerhalb des Innenraums bewegt.
Die dafür vorgesehenen Luftwege dürfen bei der Beladung nicht entgegen den Herstellerangaben blockiert werden.
Wie sich die Temperatur innerhalb des beladenen Geräts verteilt, hängt von Konstruktion, Warenmenge, Türöffnungen und weiteren Betriebsbedingungen ab. Deshalb sollte nicht pauschal von exakt derselben Temperatur an jeder Position ausgegangen werden.
Andere Geräte können mit statischer Kühlung arbeiten. Dabei erfolgt die Luftbewegung überwiegend ohne aktive Umluftführung durch einen Ventilator.
Welche Kühltechnik verwendet wird und für welche Lageraufgaben sie vorgesehen ist, sollte anhand des konkreten Tiefkühlschranks beurteilt werden.
Umluft- und statische Tiefkühlung sollten nicht pauschal als höher- oder minderwertig eingestuft werden.
Während des Betriebs kann sich abhängig von Gerät, Feuchtigkeit und Nutzung Eis beziehungsweise Reif im Kühlsystem bilden. Tiefkühlschränke können daher unterschiedliche Abtaukonzepte besitzen.
Je nach Modell kann eine automatische Abtauung vorgesehen sein; andere Geräte können abweichende Verfahren erfordern.
Art und Ablauf der Abtauung sollten in den technischen Daten beziehungsweise Herstellerunterlagen des jeweiligen Geräts geprüft werden.
Einzelne Tiefkühlgeräte können mit Funktionen oder Systembezeichnungen ausgestattet sein, die die Eis- beziehungsweise Reifbildung im Gerätebetrieb beeinflussen.
Solche Begriffe und Funktionen sind jedoch produktspezifisch und sollten nicht für die gesamte Kategorie vorausgesetzt werden.
Wer eine bestimmte Abtau- oder Frostmanagement-Funktion benötigt, sollte die konkrete Ausstattung des jeweiligen Modells prüfen.
Bei Tiefkühlschränken können unterschiedliche Volumenangaben verwendet werden. Häufig werden beispielsweise Bruttoinhalt und Netto- beziehungsweise Nutzinhalt genannt.
Der Bruttowert beschreibt einen größeren rechnerischen Innenraum. Bauteile, Luftführung, Einschübe und konstruktive Bereiche beeinflussen jedoch die tatsächlich nutzbare Lagerfläche.
Wenn beide Angaben verfügbar sind, sollte für die praktische Lagerplanung besonders der Nutzinhalt berücksichtigt werden.
Einzelne gewerbliche Tiefkühlschränke können auf Gastronormformate wie GN 1/1 oder GN 2/1 abgestimmt sein.
Eine GN-Angabe bedeutet jedoch nicht automatisch, dass jede Behältertiefe oder beliebige Bestückung möglich ist.
Innenmaße, Auflagen, Einschubabstände und die Herstellerangaben des jeweiligen Geräts müssen berücksichtigt werden.
Für Bäckerei- und Konditoreibetriebe stehen spezielle Tiefkühlschränke zur Verfügung, deren Innenräume auf entsprechende Backblech- beziehungsweise Einschubformate abgestimmt sein können.
Bei solchen Geräten ist das tatsächliche Blech- oder Einschubmaß häufig wichtiger als eine reine Literangabe.
Wer beispielsweise mit branchentypischen Backblechen arbeitet, sollte daher prüfen, welche Formate und wie viele Einschübe das konkrete Modell aufnehmen kann.
Einzelne Geräte können speziell für die Lagerung von Speiseeis beziehungsweise entsprechenden Eisbehältern konzipiert sein.
Dabei können sich Innenraumaufteilung, Temperaturbereich und Bestückungsmöglichkeiten von klassischen Lagertiefkühlschränken unterscheiden.
Für diesen Einsatzzweck sollte deshalb geprüft werden, welche Behälter- oder Schalenformate tatsächlich vorgesehen sind.
Viele professionelle Tiefkühlschränke besitzen Außen- und/oder Innenbereiche aus Edelstahl. Daneben stehen Geräte mit anderen Gehäuseausführungen zur Verfügung.
Die allgemeine Bezeichnung „Edelstahl-Tiefkühlschrank“ bedeutet nicht zwingend, dass sämtliche Geräteteile aus derselben Edelstahlgüte gefertigt sind.
Wenn die konkrete Materialausführung relevant ist, sollten die Produktdaten des jeweiligen Modells geprüft werden.
Neben Edelstahlmodellen können Tiefkühlschränke mit weißen, schwarzen oder anders ausgeführten Außenflächen angeboten werden.
Die Gehäusefarbe ist dabei in erster Linie ein Gestaltungs- beziehungsweise Materialmerkmal. Temperaturbereich, Innenraum und Kühltechnik sollten unabhängig davon beurteilt werden.
Je nach Tiefkühlschrank können Roste, Einschübe oder andere Auflagesysteme vorhanden sein.
Die Anzahl der mitgelieferten Roste muss nicht identisch mit der maximal möglichen Zahl von Lagerebenen sein. Bei einzelnen Geräten können zusätzliche Auflagepositionen vorhanden sein.
Vor allem bei unterschiedlich hohen Verpackungen kann eine variable Innenraumaufteilung für den betrieblichen Einsatz relevant sein.
Bei schweren Tiefkühlprodukten sollte die zulässige Belastung der einzelnen Roste beziehungsweise Einschübe beachtet werden.
Eine gleichmäßige Verteilung des Gesamtgewichts kann je nach Gerät ebenfalls erforderlich sein.
Die vom Hersteller angegebenen Belastungsgrenzen dürfen nicht allein aus Größe oder Material eines Rostes abgeleitet werden.
Einzelne Gastro-Tiefkühlschränke können mit selbstschließenden Türen ausgestattet sein.
Diese Funktion ist jedoch nicht bei jedem Gerät vorhanden und kann abhängig vom Öffnungswinkel unterschiedlich arbeiten.
Wenn eine selbstschließende Tür für den geplanten Arbeitsablauf wichtig ist, sollte sie ausdrücklich in den Produktdaten ausgewiesen sein.
Bei eintürigen Geräten kann die Öffnungsrichtung für den späteren Arbeitsplatz entscheidend sein.
Ein ungünstiger Türanschlag kann benachbarte Geräte oder Verkehrswege beeinträchtigen. Ob sich der Anschlag wechseln lässt, ist modellabhängig.
Deshalb sollte die Öffnungsrichtung bereits vor der Bestellung geprüft werden.
Viele Gastro-Tiefkühlschränke werden mit 230-V-Anschluss angeboten und können je nach Modell steckerfertig ausgeführt sein.
Die Spannungsangabe allein beschreibt jedoch nicht sämtliche elektrischen Anforderungen. Anschlusswert, Absicherung und weitere Herstellerangaben sind beim konkreten Gerät zu berücksichtigen.
Ein Tiefkühlschrank gibt während des Betriebs Wärme an seine Umgebung ab und benötigt entsprechend der Konstruktion ausreichende Zu- beziehungsweise Abluft.
Lüftungsöffnungen dürfen nicht entgegen den Herstellerangaben verdeckt oder zugestellt werden.
Bei der Aufstellung in einer Nische oder zwischen anderen Geräten sollten deshalb die notwendigen Abstände vorher geprüft werden.
Gewerbliche Tiefkühlschränke sind für bestimmte Umgebungsbedingungen ausgelegt. Je nach Modell werden diese beispielsweise über die Klimaklasse oder einen zulässigen Umgebungstemperaturbereich beschrieben.
Eine warme Produktionsküche kann andere Bedingungen aufweisen als ein separater Lagerraum.
Deshalb sollte vor der Bestellung geprüft werden, ob das Gerät für die am vorgesehenen Aufstellort auftretenden Temperaturen ausgelegt ist.
Auch die unmittelbare Umgebung des Geräts sollte berücksichtigt werden. Stark wärmeabgebende Kochgeräte oder andere Wärmequellen können besondere Anforderungen an den Aufstellabstand stellen.
Welche Mindestabstände einzuhalten sind, richtet sich nach dem jeweiligen Gerät und den Herstellerangaben.
Besonders große Tiefkühlschränke können deutlich breiter und tiefer als normale Türöffnungen sein.
Vor der Bestellung sollten daher Eingangsbereich, Türen, Treppenhäuser, Flure und gegebenenfalls Aufzüge ausgemessen werden.
Bei großen mehrtürigen Geräten sollte nicht davon ausgegangen werden, dass das Gerät allein aufgrund ausreichender Stellfläche problemlos bis zum vorgesehenen Standort transportiert werden kann.
In Restaurants und Großküchen dienen Tiefkühlschränke häufig der Bevorratung verschiedener Lebensmittel und vorbereiteter Komponenten.
Die benötigte Kapazität sollte nach tatsächlicher Warenmenge, Lieferintervallen und interner Lagerorganisation bestimmt werden.
Die Zahl der Sitzplätze allein ist kein zuverlässiges Kriterium für die notwendige Größe des Tiefkühlschranks.
Hotels und Cateringbetriebe können Tiefkühlware an unterschiedlichen Produktions- und Lagerstellen benötigen.
Je nach Betriebsstruktur können mehrere getrennte Tiefkühlschränke sinnvoll sein, während bei sehr großen zentralen Lagermengen auch eine Tiefkühlzelle infrage kommen kann.
Kantinen, Mensen und andere Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung können größere Tiefkühlbestände und unterschiedliche Produktgruppen lagern.
Bei der Auswahl sollten deshalb neben dem Gesamtvolumen insbesondere Innenraumaufteilung, Türanzahl und verwendete Gebindeformate berücksichtigt werden.
Der Arbeitsbereich des Geräts muss zu den vorgesehenen Tiefkühlprodukten passen.
Nutzbares Volumen und tatsächliche Innenmaße gemeinsam betrachten.
Türanzahl und Gerätebreite passend zur Lagerorganisation auswählen.
Die Türart sollte nach Einsatzbereich und erforderlicher Sicht auf den Innenraum gewählt werden.
Roste, Einschubmaße und Abstände passend zu den verwendeten Verpackungen und Behältern prüfen.
Umluft oder statische Kühlung anhand der konkreten Geräteausführung und Lageraufgabe beurteilen.
Prüfen, welches Abtauverfahren beim jeweiligen Tiefkühlschrank vorgesehen ist.
Breite, Tiefe und Höhe sowie Türöffnung und Einbringweg berücksichtigen.
Notwendige Luftführung, Abstände und zulässige Umgebungstemperatur beachten.
Spannung und weitere elektrische Anschlussdaten des konkreten Geräts prüfen.
Gastro-Tiefkühlschränke stehen in vielen Baugrößen und Ausführungen zur Verfügung. Das Spektrum reicht von kompakten eintürigen Geräten über große Lagertiefkühlschränke bis zu mehrtürigen Modellen, Glastürgeräten und spezialisierten Ausführungen für bestimmte Branchen oder Waren.
Für eine sinnvolle Vorauswahl sollte zuerst geklärt werden, welche Produkte in welcher Menge und bei welchem Temperaturbereich gelagert werden sollen. Danach können Nutzinhalt, Innenraumaufteilung, Türzahl, Kühltechnik und Außenmaße miteinander verglichen werden.
Zusätzlich sollten Einbringweg und Aufstellbedingungen frühzeitig geprüft werden. Gerade bei großen Tiefkühlschränken können diese Punkte für die praktische Installation ebenso wichtig sein wie der eigentliche Innenraum.
Ein Gastro-Tiefkühlschrank ist ein gewerbliches Kühlgerät für Produkte, die bei entsprechend niedrigen Temperaturen gelagert werden müssen. Temperaturbereich, Größe und Innenausstattung unterscheiden sich je nach Modell.
Die Begriffe werden häufig gleichbedeutend verwendet. Für die Auswahl sind vor allem der angegebene Temperaturbereich, die Geräteausführung und der vorgesehene Einsatzzweck entscheidend.
Ein Tiefkühlschrank wird über seitlich beziehungsweise frontal angeordnete Türen geöffnet und nutzt mehrere vertikale Lagerebenen. Eine Tiefkühltruhe wird von oben geöffnet und besitzt einen anders aufgebauten Lagerraum. Welche Variante besser passt, hängt von Stellfläche und Warenorganisation ab.
Nicht grundsätzlich. Ein Lagertiefkühlschrank ist primär für die Tiefkühllagerung vorgesehen. Ein Schockfroster ist für schnelles Herunterkühlen beziehungsweise bei entsprechender Ausführung für schnelles Gefrieren konzipiert. Welche Funktion benötigt wird, hängt vom Produktionsprozess ab.
Die benötigte Größe richtet sich nach Warenbestand, Verpackungsgrößen, Lieferintervallen und Lagerorganisation. Neben dem Nutzinhalt sollten deshalb insbesondere Innenmaße und Zahl der Lagerebenen berücksichtigt werden.
Das hängt vom Einsatzbereich ab. Eine Glastür ermöglicht den Blick in den Innenraum, während bei einer Volltür die Sichtbarkeit der Ware keine Rolle spielt. Temperaturbereich und übrige technische Daten bleiben unabhängig davon entscheidend.
Ja. Viele gewerbliche Tiefkühlschränke werden mit 230-V-Anschluss angeboten. Der konkrete Anschlusswert und weitere elektrische Anforderungen sollten dennoch beim jeweiligen Modell geprüft werden.
Tiefkühlschränke sind für bestimmte Betriebsbedingungen ausgelegt. Deshalb sollte geprüft werden, ob Klimaklasse beziehungsweise zulässige Umgebungstemperatur zum vorgesehenen Aufstellort passen.
Neben ausreichender Stellfläche sollten Türöffnung, notwendige Lüftungsbereiche, Umgebungstemperatur und der Einbringweg berücksichtigt werden. Maßgeblich sind die Aufstellhinweise des jeweiligen Herstellers.
Bei entsprechend leasingfähigen Artikeln kann insbesondere bei größeren Geräten oder mehreren Tiefkühlschränken unser Gastronomie-Leasing infrage kommen. Mögliche Leasingraten werden bei entsprechend gekennzeichneten Produkten im Shop angezeigt. Es gelten die dort genannten Voraussetzungen; die finale Prüfung und Freigabe erfolgt durch unseren Leasingpartner ALBIS.